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Dr. Ronald Kriedel

Herr Dr. Kriedel, Sie waren zu­nächst als Wissenschaftlicher Mit­ar­bei­ter an der Fa­kul­tät be­schäf­tigt und haben dort auch Ihre Pro­mo­ti­on er­folg­reich ab­ge­schlos­sen. Mittlerweile sind Sie Geschäfts­führer des Centrum für Entre­preneur­ship & Transfer und hierüber weiterhin eng mit der Fa­kul­tät verbunden. Welches sind die wichtigsten bisherigen Erfolge des CET und inwiefern hat die Fa­kul­tät Wirtschafts­wissen­schaften Anteil an dieser Ent­wick­lung?

Als wis­sen­schaft­licher Mit­ar­bei­ter des Lehrstuhls Entre­preneur­ship und Ökonomische Bildung bin ich 2011 von meinem Doktorvater und Lehrstuhlinhaber Univ.-Prof. Dr. An­dre­as Liening mit ei­nem für die TU und die Fa­kul­tät Wirtschafts­wissen­schaften ganz neuen Projekt - der Entre­preneur­ship School im Rah­men der Gründungsinitiative tu>startup der TU - betraut worden. Offen gesagt, meine Expertise im Bereich Entre­preneur­ship war zu diesem Zeitpunkt ausbaufähig. Es gibt ein Zitat von Reid Hoffmann, dem Mitgründer von LinkedIN, welches besagt: "If You're Not Embarrassed By The First Version Of Your Product, You’ve Launched Too Late".

Profilbild von Herrn Dr. Ronald Kriedel © Golsch​/​CET

Aus heutiger Sicht darf ich sagen, das haben wir befolgt. Wir haben schon damals gute Ver­an­stal­tun­gen zum The­ma an­ge­bo­ten, uns aber deutlich weiterentwickelt. Und hier hat mir die Pro­mo­ti­on, bezogen auf eine fundierte Auseinandersetzung mit dem The­ma Entre­preneur­ship und die Freiheiten und Mög­lich­keiten, immer neue Dinge anzugehen und aufzugreifen, welche mein Doktorvater mir ermöglichte, sehr geholfen.

Größter Erfolg des CET ist sicherlich die Aus­zeich­nung als Exzellenz Start-up Center.NRW, welche in den nächsten fünf Jahren über 16 Mil­lio­nen Euro an Investitionen in die Transferstrukturen und -aktivitäten ermöglichen wird. Für die erfolgreiche Bewerbung war neben den geschaffenen Strukturen auch entscheidend, dass wir aufzeigen konn­ten, wie sehr die Fa­kul­tät Wirtschafts­wissen­schaften die Themen Technologie und In­no­va­ti­on durch die Neuausrichtung bzw. Neueinrichtung ihrer Professuren inhaltlich un­ter­stützt. Hier ist ein Weg ein­ge­schla­gen worden, welcher in NRW an kaum einer anderen Uni­ver­si­tä­ten zu finden ist. Das CET wird immer eng mit der Fa­kul­tät Wirtschafts­wissen­schaften verbunden sein, da wir hier unsere inhaltliche Heimat haben. Hier möch­te ich neben Prof. Liening, Vorstand des CET, auch die vom CET organisierte Einführungsvorlesung in die BWL mit dem Schwerpunkt Technopreneurship nennen, welche ge­mein­sam mit Prof. Tessa Flatten, JProf. Simon Hensellek, Prof. An­dre­as Liening, Prof. Peter Posch, Prof. Steffen Strese und JProf. Manuel Wiesche durch­ge­führt wird. Die Begeisterung, welche in der Fa­kul­tät vorherrscht, entrepreneuriales Denken und Handeln in der TU Dort­mund zu verankern, ist für unsere Ar­beit eine große Hilfe! Dass die Fa­kul­tät Wirtschafts­wissen­schaften ihr Leitbild ‚Technology & In­no­va­ti­on‘ sowohl in For­schung als auch Lehre lebt, hilft uns sehr, den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft als ‚Third Mission‘ nachhaltig in den Strukturen der TU Dort­mund zu etablieren.

Dr. Ronald Kriedel promovierte an der Fa­kul­tät zum The­ma ‚Entrepreneuriale Systemkompetenz‘. Seit 2017 ist er Geschäfts­führer des CET.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Um mit dem Auto vom Campus Nord zum Campus Süd zu gelangen, besteht die Ver­bin­dung über den Vo­gel­pothsweg / die Baroper Straße. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Auto auf ei­nem der Parkplätze des Campus Nord abzustellen und die H-Bahn (hängende Einschienenbahn) zu nut­zen, die die beiden Stand­or­te bequem verbindet.

Direkt unter dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

Straßennavigation von und zur Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund:

OpenStreetMap Routing Machine

Das Dokument bzw. die Grafik stellen sehr vereinfacht die Autobahnen und Bundesstraßen rund um die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund dar:

Umgebungskarte (PDF)

Umgebungskarte (Grafik)

Die Onlinekarte un­ter­stützt beim Auffinden von und Navigieren zwischen Ein­rich­tun­gen und Gebäuden auf dem Campus:

Interaktive Campuskarte

Dieses Dokument enthält einen einfachen Campus­plan in deutsch und englisch:

Campus­plan (PDF)