19. RGS Doktorandenkonferenz 2026: Impulse für die fiskalpolitische Debatte

In mehreren Sessions präsentierten Nachwuchsforschende aktuelle Forschungsergebnisse aus verschiedenen Bereichen der Volkswirtschaftslehre. Die Beiträge wurden von etablierten Wissenschaftler*innen kommentiert und intensiv diskutiert.
Ein besonderer Fokus lag auf der gegenwärtigen fiskalpolitischen Debatte in Deutschland. In ihren Keynotes beleuchteten Prof. Dr. Jens Südekum (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Prof. Dr. Lars P. Feld (Universität Freiburg) das deutsche Fiskalpaket 2025 sowie die Zukunft der Schuldenbremse. Dabei diskutierten sie, welche Rolle evidenzbasierte Politikberatung in kontroversen finanzpolitischen Entscheidungsprozessen spielen kann
„Die Konferenz bot eine einmalige Plattform, um aktuelle Forschungsmethoden zu diskutieren und den akademischen Nachwuchs zu fördern. Der Austausch zwischen Nachwuchsforschenden und etablierten Ökonomen ist für die Weiterentwicklung des Fachs unverzichtbar", betonte Prof. Dr. Christoph Hanck, wissenschaftlicher Leiter der RGS Econ.
Die RGS Doktorandenkonferenz findet jährlich statt und hat sich als wichtige Veranstaltung für den wirtschaftswissenschaftlichen Nachwuchs im Ruhrgebiet und darüber hinaus etabliert. Die nächste Konferenz ist für 2027 geplant.
Über RGS Econ:
Die Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ) bietet ein Promotionsprogramm in Volkswirtschaftslehre an, das höchsten internationalen Standards entspricht. Die RGS Econ ist Teil der UA Ruhr Research Academy und bündelt die Expertise von vier wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen im Ruhrgebiet (UA Ruhr): der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen sowie des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, einem der führenden wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute Deutschlands.







