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Veröffentlichung einer Studie zur Machtaushandlung und Regulierung in digitalen Plattformökosystemen

Eine isometrische Vektor-Illustration in kühlen Blautönen, die thematisch digitale Infrastruktur im Kontext der Europäischen Union darstellt. Im oberen Drittel des Bildes schwebt zentriert die Flagge der Europäischen Union – ein blaues Rechteck mit einem Kreis aus zwölf gelben Sternen. Unterhalb der Flagge befindet sich auf einer graublauen Ebene eine komplexe, futuristische Struktur, die auf einem kreisförmigen, mehrstufigen Fundament ruht. Diese Struktur besteht aus mehreren blauen Quadern unterschiedlicher Größe, die um einen zentralen Würfel angeordnet sind. Weiße Verbindungslinien und kleine Punkte zwischen den Elementen suggerieren Vernetzung, Datenflüsse oder das Layout einer Computerplatine. Im Hintergrund sind stilisierte, weiche weiße Wolken sowie am Horizont die minimalistische Silhouette einer Stadtlandschaft in hellem Grau zu erkennen. Das gesamte Bild vermittelt durch den sauberen, geometrischen Stil und die Farbpalette Modernität und technologische Ordnung. © Vincent Heimburg​/​TU Dortmund, KI-generiert mit ChatGPT
Illustration eines regulierten Digitalen Plattformökosystems
Wie wird Macht neu ausgehandelt, wenn digitale Plattformökosysteme reguliert werden? Unser neuer Artikel untersucht, wie sich Machtverhältnisse verändern, sobald regulatorische Eingriffe greifen.

Der Artikel „Power contestation and regulation in digital platform ecosystems – The case of the EU’s Digital Markets Act” wurde in der Fachzeitschrift Electronic Markets - The International Journal on Networked Business veröffentlicht.

Autoren: Victorine Verlooy, Vincent Heimburg, Maximilian Schreieck und Manuel Wiesche.

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Dominante Plattformbetreiber wie Google, Apple, Amazon und Meta sichern ihre Position häufig durch starke Netzwerkeffekte und Marktmacht – oft zu Lasten von Komplementären auf der Angebotsseite. Mit dem Digital Markets Act (DMA) reagiert die Europäische Kommission auf dieses Ungleichgewicht, um Fairness innerhalb von und Wettbewerb zwischen Plattformökosystemen zu stärken.

Auf Basis einer Fallstudie zu App-Store- und Suchplattform-Ökosystemen zeigen wir in diesem Artikel einen fortlaufenden Spannungszyklus auf:

  • Verteidigung: Plattformbetreiber versuchen, ihre dominante Stellung zu schützen.

  • Forderung: Komplementäre fordern eine Umverteilung von Macht.

  • Vermittlung: Die Europäische Kommission agiert als Vermittler zwischen den konkurrierenden Interessen.

Die Ergebnisse beleuchten die komplexen Wechselwirkungen zwischen Regulierung und strategischem Verhalten in der digitalen Ökonomie.