Veröffentlichung einer Studie über die gemeinsame Wertschöpfung von Entwicklern und Plattformbesitzern in Generative AI Plattformökosystemen

Vincent Heimburg, Maximilian Schreieck und Manuel Wiesche– „Complementor Value Co-Creation in Generative AI Platform Ecosystems“, Link zur Veröffentlichung Die Studie untersucht, die gemeinsame Wertschöpfung („value co-creation“) in Generative AI Plattformökosystemen, die durch zwei besondere Merkmale von Generativer KI geprägt sind: Ergebnisoffenheit („open-endedness“) und Undurchschaubarkeit („inscrutability“). Dies führt für Entwickler auf der Plattform zu neuartigen Herausforderungen bei der „value co-creation“. So verhindern die beiden Eigenschaften beispielsweise, dass die Plattform den Entwicklern standardisierte und wiederverwendbare Funktionen anbieten kann und dass die Plattform-Dienste den Entwicklern konsistente Ergebnisse liefern. Anhand einer Fallstudie des OpenAI-Plattformökosystems identifiziert die Studie vier „value co-creation“-Mechanismen, die diese Herausforderungen abmildern: (1) die Nutzung von Systemanweisungen, (2) die Bereitstellung von Kontextdaten, (3) die gezielte Steuerung von Nutzereingaben und (4) die Überarbeitung der KI-Ausgaben. Daraus leiten sich zwei zentrale Logiken ab, die erklären, wie Entwickler die Plattform erfolgreich nutzen und sich differenzieren können. Das Journal of Management Information Systems gehört zu den angesehensten Zeitschriften in der Wirtschaftsinformatik und ist Teil des Financial Times 50 Rankings, das die führenden 50 Zeitschriften in der BWL-Forschung umfasst. Der Artikel wird Mitte 2025 Open Access im Special Issue zum Thema „Generative AI and its Transformative Value for Digital Platforms“ veröffentlicht: https://www.tandfonline.com/loi/mmis20 |