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Drei Fragen an die Task Force For­schung

Foto Prof. Dr. Philip Jung © Aliona Kardash ​/​ TU Dort­mund

Prof. Dr. Jung stellt die Hin­ter­grün­de und Ziele der Task Force vor.

Fra­ge 1: Herr Professor Jung, die For­schung ist eine der zen­tra­len Aufgaben einer Fa­kul­tät. Wozu braucht es da die Ein­rich­tung einer Task Force zum The­ma?

Einer der Gründe für die Existenz einer Uni­ver­si­tät ist die Ausnutzung "zunehmender Skalenerträge", d.h. die Forschungs- aber auch Lehrergebnisse aller Mitglieder der Fa­kul­tät als Ganzes sollte grö­ßer sein als die Summe der Leitungen, die jedes Mitglied erzielt, wenn es auf sich allein gestellt wäre. Wenn dem nicht so wäre könnten alle For­schenden sich auf eine einsame Insel zurückziehen und wir bräuchten keine Uni­ver­si­tät mehr vor Ort. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es aber der Koordination, da jeder nicht immer das Wissen hat, worüber all seine Kolleg:innen gerade forschen. Die Task-Force versucht, diese Koordinationsaufgabe zu füllen und Kooperationsmöglichkeiten - also Verbundprojekte - zwischen den einzelnen Lehrstühlen auszuloten.

Fra­ge 2: Warum ist die Einwerbung von Dritt­mit­teln ein zentrales Anliegen der Fa­kul­tät?

Drittmittel er­lau­ben, die Qua­li­tät der For­schung zu erhöhen. Dies hat star­ke Rückkopplungen auf die Qua­li­tät der Lehre, denn es erlaubt der Fa­kul­tät, durch einen höheren Personalschlüssel sowohl kleinere Kurse als auch ins­be­son­de­re eine größere Tiefe an Kursen anzubieten. Das generierte Spezialwissen kann so in die Aus­bil­dung zurückfließen und er­mög­licht Stu­die­ren­den, passgenauere Angebote zu finden, die ih­re eigenen In­teres­sen reflektieren.

Fra­ge 3: Wie kann die Task Force die For­sche­rin­nen und Forscher der Fa­kul­tät kon­kret un­ter­stüt­zen?

Die Task-Force versteht sich als Koordinationsmechanismus zwischen Lehrstühlen. Sie möch­te den Kolleg:innen z.B. zum einen gezielt In­for­ma­ti­onen über Ausschreibungsmöglichkeiten an­bie­ten. Aber wich­ti­ger als die reine Informationsverbreitung ist der Aufbau einer Infrastruktur, die es Antragsteller:innen von Dritt­mit­teln er­mög­licht, gezielt auf Expertise der Fa­kul­tät zurückgreifen zu kön­nen. Das Wissen, wel­che Fra­ge­stel­lung mit welchen Methoden an welchem Lehrstuhl beantwortet wer­den kann, ist dezentral verteilt und nicht allen zugänglich. Die Task-Force versucht kon­kret, Kooperationsmöglichkeiten für An­trag­stel­len­de auszuloten, die unter Umständen für ih­re Projekte spezifische Fähigkeiten benötigen, die sie selber an ihrem Lehrstuhl nicht haben, die aber in der Fa­kul­tät vorhanden sind.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Um mit dem Auto vom Cam­pus Nord zum Cam­pus Süd zu gelangen, besteht die Ver­bin­dung über den Vo­gel­pothsweg / die Baroper Straße. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Auto auf ei­nem der Parkplätze des Cam­pus Nord abzustellen und die H-Bahn (hängende Einschienenbahn) zu nut­zen, die die beiden Stand­or­te bequem ver­bin­det.

Direkt unter dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

Straßennavigation von und zur Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund:

OpenStreetMap Routing Machine

Das Dokument bzw. die Grafik stellen sehr vereinfacht die Autobahnen und Bundesstraßen rund um die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund dar:

Umgebungskarte (PDF)

Umgebungskarte (Grafik)

Die Onlinekarte un­ter­stützt beim Auffinden von und Navigieren zwischen Ein­rich­tun­gen und Gebäuden auf dem Cam­pus:

Interaktive Campuskarte

Dieses Dokument enthält einen einfachen Campus­plan in deutsch und englisch:

Campus­plan (PDF)