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Projekt Integreat im Rahmen der Global Gallery 2022 ausgezeichnet

Nach 2020 veranstaltete die Technische Universität Dortmund in der vergangenen Woche erneut die "Global Gallery", bei der sich Initiativen mit ihren internationalen Projekten und Aktivitäten vorstellten. Die "Global Gallery" umfasste dabei nicht nur Studienprojekten, sondern auch Maßnahmen zur Internationalisierung auf Fakultätsebene bis hin zu Forschungsprojekten.

Auch die Integreat-App, die seit 2019 als Kooperations- und Forschungsprojekt zwischen der TU München und der TU Dortmund am dortigen Lehrstuhl für Digitale Transformation aufgehängt ist, war in diesem Jahr Teil des Veranstaltungsformats. Die organisatorische Abwicklung erfolgt über das Referat Internationales der TU Dortmund.

Bild 1: Mitentwickler und Informatik-Student Philip Popien erklärt Interessierten die Funktionsweise und das Konzept hinter Integreat.
Bild 2: Philip Popien, einer der Mitentwickler im Integreat-Projekt, nahm die Auszeichnung gemeinsam mit Prof. Dr. Manuel Wiesche vom Lehrstuhl für Digitale Transformation entgegen.

Ziel des Projekts Integreat ist es eine App zu entwickeln, die ankommenden Menschen in verschiedenen Städten relevante Informationen in einer ihnen vertrauten Sprache zur Verfügung stellt. Stadtverwaltungen, ehrenamtliche Mitarbeiter und Sozialdienstleister haben die Möglichkeit, Informationen und Angebote mit vorwiegend zugewanderten Menschen, die die App nutzen, zu teilen. Die App ist seit März 2021 auch für Menschen in Dortmund verfügbar und wird inhaltlich vom Dienstleistungszentrum Migration & Integration der Stadt gepflegt: www.integreat.app/dortmund

Umso erfreulicher ist es, dass Integreat nun im Rahmen des "Gallery Walk" als eines von drei ausgestellten Projekten durch die Gäste prämiert wurde. Die Auszeichnung ist mit 1.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung wurde vom Rektor der TU Dortmund Prof. Dr. Manfred Bayer durchgeführt, den Preis nahmen Prof. Dr. Manuel Wiesche und Philip Popien für unser Open Source-Projekt entgegen.

In der gegenwärtigen Krisensituation wird Integreat so stark genutzt wie nie. Bundesweit mehr als 2,75 Millionen Zugriffen auf Integreat in den letzten 12 Monaten verzeichnete die App.

Das Team von Integreat freut sich über die Auszeichnung durch die TU Dortmund und gratuliert auch allen anderen Projekten und Initiativen, die sich für eine offene und internationale Gesellschaft einsetzen und die "Global Gallery" mitgestaltet haben.

Mitarbeitende gesucht!

Aktuell sucht das (vorwiegend technische) Team hinter Integreat wieder Unterstützung, sowohl für das Redaktionssystem (Backend; Python) als auch die App (Frontend; React). Rund 50% der Studierenden im Projekt sind ehrenamtlich involviert. Die Mitarbeit kann auch im Rahmen eines Minijobs/studentische Hilfskraft oder einer Teilzeitbeschäftigung (15-20 h/Woche) erfolgen. Die Anstellung erfolgt entweder an der TU Dortmund oder über die hinter dem Projekt stehende gemeinnützige "Tür an Tür - Digitalfabrik".  Alle Stellen sind remote besetzbar mit flexiblen Arbeitszeiten. Das Team trifft sich alle 3 Monate für 2 Tage an der TU München in Präsenz, um die nächsten Schritte auszuloten und strategische Themen zu besprechen.

Mehr Informationen: https://integreat-app.de/jobs/

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Um mit dem Auto vom Campus Nord zum Campus Süd zu gelangen, besteht die Verbindung über den Vogelpothsweg / die Baroper Straße. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Auto auf einem der Parkplätze des Campus Nord abzustellen und die H-Bahn (hängende Einschienenbahn) zu nutzen, die die beiden Standorte bequem verbindet.

Direkt unter dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

Straßennavigation von und zur Technischen Universität Dortmund:

OpenStreetMap Routing Machine

Das Dokument bzw. die Grafik stellen sehr vereinfacht die Autobahnen und Bundesstraßen rund um die Technische Universität Dort­mund dar:

Umgebungskarte (PDF)

Umgebungskarte (Grafik)

Die Onlinekarte unterstützt beim Auffinden von und Navigieren zwischen Einrichtungen und Gebäuden auf dem Campus:

Interaktive Campuskarte

Dieses Dokument enthält einen einfachen Campusplan in deutsch und englisch:

Campusplan (PDF)