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Different Prices for Different Customers – Optimising Individualised Prices in Online Stores by Artificial Intelligence

Die in­ter­na­tio­nal bedeutendste Wirt­schafts­in­for­matik­kon­fe­renz „International Conference on Information Systems“ (ICIS) fand im letzten Jahr vom 15. bis 18. Dezember in München statt. Alper Beşer, Richard Lackes und Markus Siepermann vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik waren mit einem wis­sen­schaft­lichen Artikel zur Di­gi­ta­li­sie­rung im Online-Handel vertreten. Die Ergebnisse Ihres Konferenzbeitrags, der den Titel „Different Prices for Different Customers – Optimising Individualised Prices in Online Stores by Artificial Intelligence“ trägt, wurden im Rahmen eines Vortrags vorgestellt und diskutiert.

Im Konferenzbeitrag wurde un­ter­sucht, wie Methoden der Künstlichen Intelligenz zur Preisoptimierung im Online-Handel eingesetzt werden können. Viele Online-Händler sind heute im Besitz umfangreicher Kundendaten, die zur Individualisierung von Produktangeboten und -preisen genutzt werden können. Individualisierte Preise erlauben eine stärkere Anpassung an die Zahlungsbereitschaft von Kunden. Hierdurch ergeben sich potentiell höhere Preise für Kunden mit hoher Zahlungsbereitschaft, aber auch günstigere Preise für Kunden mit geringer Kaufkraft. Diese können sich dadurch Waren leisten können, die für sie bei einer Standardpreissetzung zu teuer wären. Aufgrund der im Zeitalter von Social Media vorherrschenden Informationstransparenz müssen Händler jedoch damit rechnen, dass die angewandte Preisdifferenzierungsstrategie bekannt wird und Kunden hierauf negativ reagieren. Die Aus­wir­kungen der Preisindividualisierung wurden anhand eines sozialen Netzwerks simuliert, bei dem Kunden sich über elek­tro­nische Mundpropaganda (Electronic Word of Mouth) über die erhaltenen Preise austauschen. Mit Hilfe von Verfahren der Künstlichen Intelligenz wurden Preis­setzungs­strategien des Online-Händlers unter Beachtung dieser Effekte optimiert. Die Forschungsresultate deuten darauf hin, dass trotz vorherrschender Preistransparenz sich individualisierte Preise für Online-Händler lohnen können.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.